You are here
KW 32: Telekom verkauft den Paketbutler, Googles Festnetzsparte prüft Funktechnologie, Def-Con-Hackerwettbewerb Digest 

KW 32: Telekom verkauft den Paketbutler, Googles Festnetzsparte prüft Funktechnologie, Def-Con-Hackerwettbewerb

AKTUELL

Telekom verkauft den Paketbutler: Die Deutsche Telekom verkauft nun ihre „Paketbutler“ genannte vernetzte Paketbox. Die Box soll der Empfänger bei Abwesenheit an der Wohnungstür platzieren, so dass der Zusteller dort die Sendungen hineinlegen kann. Zunächst ist die für 249 Euro Kaufpreis oder 7,99 Euro Mietpreis bei 36 Monaten Laufzeit erhältliche Box nur für Kunden in Hamburg, München, Köln und Bonn einsetzbar. Eine Ausweitung auf ganz Deutschland soll aber bald folgen. Um mit dem Empfänger kommunizieren zu können, ist das System mit einer eigenen SIM-Karte ausgestattet. Die Kunden können die Box über eine eigene App für iOS und Android verwalten.
heise.de, golem.de

Googles Festnetzsparte prüft Funktechnologie: Googles Breitbandsparte Google Fiber hat den Ausbau in mindestens zwei Städten ausgesetzt, um eine kostengünstigere Methode mit Funktechnologie zu prüfen. Der Konzern hatte im vergangenen Monat die Tiefbauarbeiten im kalifornischen San Jose abgebrochen. Laut einer Unternehmensquelle sollen weitere Ausbauprojekte komplett überprüft werden, um günstigere Alternativen zum Tiefbau oder dem Kabelverlegen an Masten zu finden. Google hat bereits in fünf US-Städten den Breitbandausbau verantwortet und soll 18 weitere Städte ausbauen.
golem.de

Bitcoins im Wert von mehr als 50 Millionen Euro haben Unbekannte vergangene Woche an der Hongkonger Börse für die digitale Währung erbeutet. Jetzt geht die Plattform wieder online. Für den Verlust sollen alle Anleger, ob betroffen oder nicht betroffen, aufkommen.
faz.net

Def-Con-Hackerwettbewerb: Seit vielen Jahren ist Capture the Flag (CTF) während der Hackerkonferenz Def Con der jährliche Höhepunkt für 15 Teams, die sich in Hunderten regionalen Wettbewerben für das inoffizielle Finale qualifiziert haben. Erstmals nahmen auch Maschinen am Wettbewerb teil. Es gab Maschinen-gegen-Maschinen-Hackings, aber auch hybride Wettbewerbe. Noch haben die Maschinen das Nachsehen. Verantwortlich für ihre Niederlagen war nicht nur, dass Menschen erheblich raffinierter – und teilweise unfair – ans Werk gehen und sich Fallen stellen während des Wettbewerbs. Auch die Regeln bevorzugten die menschlichen Hacker.
heise.de

Das Darknet ist gar nicht so dunkel: Das Darknet ist nach den Anschlägen von München in aller Munde. „Unser Ziel muss es sein, diesen Bereich aufzuhellen“, sagt Boris Pistorius, Innenminister Niedersachsens. Die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann fordert mehr „Licht“ im Darknet. Ihr rheinland-pfälzischer Kollege, Herbert Mertin, will „Licht ins dunkle Netz“ bringen. Die holprige Metaphorik zeugt von Unwissen und Hilflosigkeit. Dunkel ist das Darknet nicht wirklich. Es ist offen für jeden, der sich den „Tor“-Browser runterlädt, die meisten Seiten sehen aus wie das Internet der 90er Jahre. Auch die Säuberungsfantasien sind fehlgeleitet. Das Darknet ist nicht das Rotlichtviertel des Internets. Es wird genutzt von Oppositionellen, im Iran, in Ägypten, in China. Edward Snowden und andere Whistleblower konnten darüber sicher kommunizieren. Journalisten nutzen es, genauso wie Menschenrechtsorganisationen und verfolgte Menschen in vielen Ländern.
tagesspiegel.de

Berliner Polizei will mit Predictive Policing Einbrüche verhindern: Predictive Policing kennen viele aus dem Film „Minority Report“ und war bislang eher Science Fiction. Doch allmählich machen sich auch die Ermittler der Polizei Daten und Algorithmen zu Nutze, um Verbrechen zu verhindern bevor sie überhaupt geschehen. So in Berlin. Die Behörde setzt neuerdings auf eine selbst entwickelte Prognosesoftware, die Polizeipräsident Klaus Kandt und Innensenator Frank Henkel (CDU) am Mittwoch präsentierten. Ziel ist es, Einsatzkräfte schneller und gezielter an vermutlich gefährdete Orte zu schicken. Dort sollen sie entweder Täter abschrecken oder womöglich auf frischer Tat ertappen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigte sich skeptisch.
golem.de

ZITATE

„Da das Telefon immer stärker dein Assistent wird, gehört es zu den Dingen, ohne die man das Haus nicht verlässt.“
Apple-Chef Tim Cook ist trotz einer oftmals prophezeiten Sättigung des Marktes davon überzeugt, dass das Smartphone für das Leben der Menschen essenziell bleiben wird. Die Künstliche Intelligent werde die Abhängigkeit der Menschen zu ihren mobile Devices sogar noch verstärken.
tagesspiegel.de

Soziale Nezwerke werden sich immer ähnlicher: Facebook, Snapchat, Instagram. Die sozialen Netzwerke werden sich immer ähnlicher. Bilder, Texte und Videos verschicken sowie telefonieren ist mittlerweile Standard. Auf der Strecke bleibt dabei aber die Unterscheidbarkeit und der ursprüngliche Markenkern. Zuletzt verkündete Snapchat, dass man eigene Fotos jetzt auch innerhalb der App speichern könne. Der eine oder andere merkte an, dass damit der Sinn des Ganzen verlorengehe. Schließlich war der Gag bei Snapchat die Flüchtigkeit der Inhalte. Jetzt schlug Instagram im Kampf um Beliebigkeit zurück. Die Facebook-Tochter lässt nun Inhalte wieder verschwinden und kopiert nahezu eins zu eins das Konzept der Snapchat-Stories. Am Ende geht es einzig nur noch um Marktanteile.
faz.net

-Anzeige-
Rechnungen schreiben wird nie mehr sein wie früher: Das sorglos Paket für Unternehmer von SMOICE. Rechnung mit zwei Klicks erstellen, automatische Kontrolle der Zahlungseingänge und automatischer Versand von Zahlungserinnerungen. Klare Empfehlung, fünf Daumen.
smoice.com

Ausländer sollen künftig in Thailand eine spezielle SIM-Karte benutzen und dadurch für die Behörden leichter zu orten sein heise.de
Russische Kartellbehörde ermittelt gegen Apple und seine wichtigsten Vertriebspartner wegen Preisabsprachen beim iPhone spiegel.de
Chinas Mond-Rover „Jadehase“ hat nach mehr als zweieinhalb Jahren auf dem Mond seine Arbeit eingestellt heise.de

JOBS

Deutsche Umweltstiftung bietet Praktikum Kommunikation & Projektmanagement (EcoCrowd) *** Heinrich Böll Stiftung sucht Referenten Internet (m/w) *** IT-Dienstleistungs- Zentrum Berlin sucht Strategischen Systemplaner – Senior Consultant (m/w) *** Sarah Wiener Stiftung sucht Referenten Kommunikation /PR (m/w) *** limb sucht je eine Projektassistenz (m./w.) für Lernferien an zwei Mainzer Grundschulen
trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)

EINS-PUNKT-NULL

Das Smartphone feiert Geburtstag: Am kommenden Montag wird Jubiläum gefeiert: Vor genau 20 Jahren kam am 15. August 1996 das erste Smartphone in die Läden, der „Nokia 9000 Communicator“. Der finnische Mobilfunkhersteller Nokia pries das Gerät als „Büro im Westentaschenformat“ an, rund ein halbes Kilogramm schwer zum stolzen Preis von 2.700 D-Mark. Als große Leistung wurde hervorgehoben, dass der aufklappbare „Communicator“ auch Faxe senden und empfangen konnte. Allerdings gibt es Streit, ob der „Nokia 9000 Communicator“ tatsächlich das erste Smartphone war. Manche Experten sehen im „Simon Personal Communicator“ das erste Smartphone der Welt, der bereits ab August 1994 von IBM in den USA verkauft wurde. Allerdings konnte dieses Gerät nicht ins Internet und das ist immerhin eine der Haupteigenschaften, die ein Smartphone smart machen.
tagesspiegel.de

Related posts

Kommentar verfassen