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KW 30: Zwei Deutsche arbeiten an der Über-Cloud, Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung, Darknet im Visier der Behörden

AKTUELL

Zwei Deutsche arbeiten an der Über-Cloud: Im Silicon Valley tüfteln zwei Deutsche an einer Über-Cloud. Florian Leibert und seine Mitgründer Tobias Kaup und Ben Hindman wollen das Cloud-Computing neu erfinden. Heute können Unternehmen unterschiedlichste IT-Dienste aus dem Netz beziehen: Rechenleistung von einem Anbieter, Speicher beim anderen, Datenanalyse beim Dritten. Sensible Kunden- oder Konstruktionsdaten aber wollen viele nicht aus der Hand geben und halten sie auf eigenen Rechnern. Dieser Mix von Diensten und Dienstleistern aber macht Cloud Computing komplex und weniger effizient als gedacht. Leibert will das ändern und den Rechenbetrieb im Netz massiv flexibilisieren.
wiwo.de

Rund 55.500 Euro verdienen laut einer Erhebung erfahrene Softwareentwickler im Durchschnitt pro Jahr und zählen somit trotz langjähriger Berufserfahrung zu den moderaten Gehältern.
golem.de

Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung: Nach dem Selbstmordattentat von Ansbach sollen Verbindungsdaten länger gespeichert werden und auch Messenger-Dienste betreffen. Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) hat einen Ausbau der Vorratsdatenspeicherung verlangt. Im Kampf gegen den Terrorismus müssten Verbindungsdaten länger als nur für zehn Wochen gespeichert werden dürfen, sagte Bausback am Dienstag zum Auftakt einer Klausur des bayerischen Kabinetts in Gmund am Tegernsee. Die Polizei müsse zudem auch die E-Mail-Kommunikation erheben können. Bislang sind Messengerdienste wie Skype oder Whatsapp oder auch E-Mail-Dienste von der Vorratsdatenspeicherung ausgenommen. Der Bundesrat hatte bereits im April eine Neuregelung für Messengerdienste gefordert.
golem.de

Darknet im Visier der Behörden: Der Amokläufer von München soll seine Waffe im Darknet gekauft haben. Nun werden Forderungen nach einer strengen Regulierung laut. Der nur mit spezieller Zusatzsoftware wie TOR zugängliche Dienst verschleiert die Identität von Käufern und Verkäufern. Mehr Personal und bessere Technik sollen illegalen Vertreib von Waffen und Drogen stärker kontrollieren. Eine komplette Trockenlegung des Darknet ist jedoch unwahrscheinlich. Die illegalen Waren würden dann eben über andere Kanäle vertrieben.
futurezone.at

Für US-Richter ist Bitcoin kein Geld: Bekannt sind Bitcoins überwiegend als digitale Währung, für die Commodity Future Trading Commission ist es eine Handelsware. Ein Gericht in Florida USA urteilte jetzt, dass Bitcoins Eigentum seien und keine Währung, somit kann auch keine Geldwäsche durchgeführt werden. Hintergrund des Urteils ist ein Gerichtsstreit aus dem Jahr 2013, bei dem ein Mann beschuldigt wurde, Bitcoins an Undercover-Polizeibeamte verkauft zu haben. Die Bitcoins sollen illegal erworben worden sein. Die Anklage lautete daher: Geldwäsche. Der Mann hätte davon ausgehen müssen, dass die Bitcoins nicht legal erworben wurden. Die Richterin in Florida schmetterte den Fall nun vor Gericht ab.
futurezone.at

Viele Tastaturen senden unverschlüsselt: Kabellose Tastaturen sollten eigentlich so gebaut sein, dass die darauf getippten Informationen nur verschlüsselt übertragen werden. Millionen Geräte von mindestens acht großen Herstellern patzen dabei aber heftig, wie Forscher entdeckt haben. Mitarbeiter der IT-Sicherheitsfirma Bastille Networks mussten nicht einmal einen besonderen Schutz umgehen. Kreditkartendaten, Passwörter, vertrauliche E-Mails, alles werde im Klartext über den Äther geschickt.
golem.de

ZITATE

„In der Schule hätte ich wohl besser aufgepasst, wenn es zu meiner Zeit solche Brillen gegeben hätte: Mit ihnen könnte man zum Beispiel die Schlachten Napoleons miterleben oder in Biologie den Körper ganz anders erforschen.“
ZDF-Moderatorin Dunya Halyali hat einen 24 Stunden-Virtual Reality-Marathon gemacht.
spiegel.de

Digitaler Wandel erreicht das Fahrrad: Ein vernetztes Fahrrad wollte Andreas Gahlert schaffen. An einem aufgeräumten Fahrradlenker sollte ein „smartes Cockpit“ angebracht sein, mit dessen Hilfe der Radler die Komponenten am Fahrrad und die Apps auf dem Smartphone bedienen und Informationen zur Geschwindigkeit, zur Route und zum Wetter im Blick behalten könnte. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit geht das Start-up Cobi nun in Serie. 30.000 Bestellungen liegen bereits vor.
faz.net

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smoice.com

De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte golem.de
Umstrittener Ericsson Chef verlässt das Unternehmen reuters.com
Ford will ab 2017 alle Automodelle mit Entertainment-System ausstatten golem.de
3-D Druck: Polizei will Smartphone mit nachgemachtem Finger entsperren golem.de
Letzter Hersteller stoppt Produktion von VHS-Videorekordern n-tv.de

JOBS

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trendingjobs.eu, trendingjobs.eu/submit, jobs@trendingjobs.eu (Info+Inserat schalten)

EINS-PUNKT-NULL

Bundeswehr sieht Pokemon Go als Bedrohung: Mehrfach bereits sind Spieler von Pokémon Go auf der Jagd nach virtuellen Monstern auf Gelände der Bundeswehr eingedrungen. Nun warnt das Verteidigungsministerium die Truppe intern vor Sicherheitsrisiken. Durch das Spiel könnten „die Sicherheitsinteressen der Bundeswehr unmittelbar berührt werden“. Spione könnten das Spiel als Tarnung nutzen, um „in unmittelbarer Nähe zu militärischen Liegenschaften“ zu filmen oder zu fotografieren.
heise.de

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